Archiv für den Monat Februar 2015

Pflanzenanbau ohne Erde – Kresse usw.

In meinem Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2015 kam auch der Pflanzenanbau in der Stadt – auch ohne Erde – vor.

Bei Gemüseanbau muss ich immer an meine Großeltern denken. 🙂 Wir haben sehr viel frisches und auch eingemachtes Gemüse von ihnen aus ihrem Garten bekommen. Selbst angebautes Gemüse – aber jetzt ist Winter. 😦

In Kombination von Gemüse und „ohne Erde“ ist mir dann doch etwas eingefallen: Kresse. Kresse lässt sich schnell und einfach ohne Erde „anbauen“. Etwas geschummelt ist es schon: Man benötigt nicht die komplette Pflanze, sondern nur die ersten Blättchen und deshalb reicht die Nahrung, die der Same liefert und man muss nicht düngen. Ein Tütchen mit Kressesamen besorgt und dann – – – Am liebsten hätte ich für die erste Portion eine handtellergroße Petrischale genommen (hier kommt der Chemiker durch). Ich habe mich dann aber für den Deckel eines Marmeladenglases in ähnlicher Größe entschieden. Es hat funktioniert (Tipp: nicht austrocknen lassen…). 😀 Seht selbst:

Und gesund ist Kresse auch – wie man hier nachlesen kann.

Durch die Erinnerung an „gute alte Zeiten“, ist mir noch eine weitere, lange bekannte Möglichkeit, Pflanzen ohne Erde anzubauen eingefallen: Hydrokultur. Pflanzen, die in Blähton (als Halt) und einer Nährflüssigkeit stehen. Eine einzelne Hydrokulturpflanze hatte ich auch mal auf der Fensterbank, aber kein Gemüse.

Wie ich bei weiteren Recherchen gesehen habe, ist der gewerbsmäßige Gemüseanbau ohne Erde schon länger Realität. Ich habe ein Youtube-Video des Pennsylvania College of Technology ausgesucht, bei dem man einen kurzen Überblick über diese Methode des Gemüseanbaus bekommt.

Für alle, die selbst einmal Gemüse ohne Erde anbauen wollen, habe ich hier bei wikihow noch eine Anleitung für den Tomatenanbau gefunden. Wer klein anfangen möchte, kann es auch mal mit einer Pflanze in der Flasche (bottlecrop) versuchen. An Versionen für das heimische Gewächshaus wird auch schon gearbeitet, wie hier z. B. zusehen ist.

Eine weitere Neuerung sind LED-Pflanzleuchten, die – abgesehen von dem niedrigeren Energieverbrauch – farblich in rot und blau genau auf die Absorption der Pflanzen abgestimmt sind. Diese Pflanzenlampen gibt es nicht nur im Gewerbeanbau, sondern mittlerweile auch bei den üblichen „Verdächtigen“ für den Privathaushalt zu kaufen. Hier habe ich ein Beispiel auf dem Blog von Chili Farmer gefunden.

Abgesehen von meinem Erfolgserlebnis der eigenen Kresseernte, 😉 war ich sehr erstaunt, welche Änderungen beim professionellen Gemüseanbau schon stattgefunden haben. Besonders spannend finde ich die Möglichkeit, dass durch den „leichten“ Anbau auch Gewächshäuser mitten in der Stadt auf Flachdächern möglich sind und mit der LED-Beleuchtung auch eine energiesparende Beleuchtung in den nicht sonnenverwöhnten Regionen möglich ist. Für meine private Ernte werde ich allerdings mehrheitlich (außer bei Kresse) bei der herkömmlichen Methode mit Erde bleiben. (Rucolasamen ist schon gekauft 🙂 )

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Unsere Sonne als Filmstar

In diesem Beitrag vor Weihnachten habe ich euch auf eine Tour durch’s Weltall eingeladen. Heute habe ich ein Youtube-Video von unserer Sonne für euch.

Vor fünf Jahren hat die NASA eine Mission, das Solar Dynamics Observatory zur Erforschung der dynamischen Vorgänge der Sonne [Link] gestartet. Hier findet ihr den deutschen Wikipedia-Artikel und die Website der NASA erreicht ihr über diesen Link. Hier aber nun das Video – weitere findet ihr auf dem Kanal NASA Goddard.

Unsere Sonne ist Zentrum unseres Sonnensystems. Die Planeten wie unsere Erde umkreisen unseren Stern. Die Sonne ist immer „in Bewegung“: Kernfusion, Sonnenflecken, Sonnenstürme… Dies zu beobachten ist spannend, da das was auf der Sonne passiert – trotz der großen Entfernung – auch bei uns auf dem Planeten spürbar ist, z. B. als Polarlicht. Auf dem Youtube-Kanal von brainfaqk habe ich ein paar Bilder inkl. Erklärung gefunden.

Gut, dass das Magnetfeld die Erde vor „etwas zuviel“ Sonne schützt. 😉 Aber die Bilder sind schon beeindruckend.

Fahrradfahren bei diesem Wetter…

Diesmal ein Beitrag aus gegebenem Anlass 😦

Das Wetter ist nicht gerade gutes Radfahrwetter, aber als Schüler muss man aber irgendwie zur Schule. Wenn dann die Straße relativ frei ist, kommt man dann doch recht problemlos ans Ziel.

Allerdings heißt es „wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er auf’s Eis“ – alternativ fährt man mit dem Fahrrad über eine zugefrorene Pfütze… und stürzt und hatte keinen Fahrradhelm an. Der Schutzengel hatte zum Glück nicht frei und so gab es nur blaue Flecken. 😀

Ich finde so einen Helm auch nicht gerade schick, aber Sicherheit geht vor – insbesondere bei Eis auf den Straßen. Deshalb habe ich für euch noch zwei Videos rausgesucht.

Im Youtube-Video von Karlheinz Meier (Physik Heidelberg) seht ihr wie schön glatt und rutschig Eis ist. Als weiterer Tipp so nebenbei:

In diesem Welt der Wunder Youtube-Video gibt es die umfassende Helm-Info:

Wer jetzt denkt, das Eis ist ja schon fast geschmolzen. Na ja, das bedeutet, dass man besonders vorsichtig sein muss. Auf dem Resteis hat sich ein feiner Wasserfilm gebildet und man rutscht besonders gut. Also bitte bei Winterwetter besonders aufmerksam und vorsichtig sein und KEIN Hals- und Beinbruch.