Tipp: Der neue Iversity-Kurs „Disasters and Ecosystems“

Ich hätte beinahe den Start meines neuen Iversity-Kurses „Disasters and Ecosystems: Resilience in a Changing Climate“ verpasst. Aber mit einer Nachtschicht geht alles 😉 (ok – das war jetzt leicht übertrieben). Na ja, das gute an den MOOCs (Massive Open Online Course) ist, dass man sich die Zeit frei einteilen kann und eben auch einen Tag später „reinschauen“.

Aber jetzt zurück zum Kurs. Er passt recht gut zu meinem Blog-Beitrag von gestern. Wenn man auf die Macher des Kurses schaut, sieht man schon recht renommierte Institutionen. Verantwortlich für diesen MOOC zeichnen die Fachhochschule Köln und die UNEP (United Nations Environment Programme). Von der Fachhochschule Köln, die direkt „um die Ecke“ ist, habe ich schon gehört. Das UNEP – nun ja – sagt mir Vereinte Nationen irgendwas mit Umwelt 😉 Auf der Website sehe ich, dass sie schon 1972 als Stimme der Umwelt bei der UN gegründet wurde. Schon seit den 1970ern spielte also „Umwelt“ eine Rolle. Meine Entschuldigung ist, dass mich damals der Sandkasten mehr interessiert hat. 🙂

Schon diese beiden Organisationen versprechen einen fachlich guten Kurs, aber es gibt weitere Organisationen, die ihn unterstützen:

Das ist schon eine recht interessante Liste. Nach dem „WER“ schauen wir mal auf das „WAS“. Hier ein kurzer Auszug:

  • Klimawandel – und Anpassungen, die notwendig sind
  • Risikoreduktion von (Natur-)Katastrophen
  • Wie man die beiden obigen Punkte mittels ökosystembasierter Methoden erreichen kann

Die genauen Infos zum Kurs gibt es auf der Iversity-Website (siehe oben).

Dann endlich – das erste Kapitel 🙂 Man wird mittels Video (steht auch als Text-Download zur Verfügung) willkommen geheißen und in das MOOC eingeführt. Man kann sich auch in eine Weltkarte eintragen und sehen aus welcher Gegend die anderen Teilnehmer kommen.

Dann kommt eine Einführung ins Thema (mit weiterführenden Links/Informationen). Hier werden Begriffe/Begrifflichkeiten und deren Verwendung erklärt.

Ich finde den Ansatz ganz interessant, dass eine Gefahr/gefährliche Situation nicht zwingend zu einer Katastrophe zur Folge hat. Zudem wird darauf hingewiesen, dass auf die Verwendung des Begriffs „Naturkatastrophe“ verzichtet wird, da die Gründe hierfür oft auf menschlichen Handlungen basieren, wie z. B. die Besiedlung von Überflutungsgebieten an einem Fluss.

Den Abschluss dieses Kapitels bildet ein Interview mit Rajendra Pachauri vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, „Weltklimarat“).

Ich finde, dass wird ein spannender MOOC 😀 – WANN gibt es das nächste Kapitel? (gut, ich weiß es: nächste Woche 😉 )

Außerdem gibt es am Schluss – bei fleißiger Teilnahme – ein Zertifikat für’s Büro (war die Antwort in einem Quiz) 🙂

Da „die UN“ am MOOC beteiligt ist, habe ich für euch noch ein Video, dass anlässlich des UN-Klimagipfels 2014 publiziert wurde herausgesucht.

Ein weiteren interessanten Denkanstoß liefert David Puttnam mit seinem Vortrag „The Reality of Climate Change“ anlässlich TEDx Dublin.

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Veröffentlicht am Januar 13, 2015 in TIPPS + TERMINE und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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