Archiv für den Monat Dezember 2014

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2015

Ich wünsche allen

FROHE WEIHNACHTEN

mit dem schönen Winterfoto, dass hier in Langenfeld aufgenommen wurde. Aktuell gibt es zwar nicht weniger Niederschlag, ist aber deutlich – feuchter. 😉 Ich gebe zu, dass mir bei der Wahl zwischen Dauerregen und Schneelandschaft, dann doch die Schneelandschaft besser gefällt.

Winter_Langenfeld

Langenfeld – ein Wintermärchen 🙂 Foto: Ricarda Schügner

 

Für 2015 wünsche ich allen ein inspirierendes NEUES JAHR mit einer Ansprache von Simon Sinek: How great leaders inspire action

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(Kampf-)Sport und Physik

Der heutige Beitrag der VDI-Adventsaktion passt hervorragend zu meinem Sportverein Judo-Club Langenfeld 😀 Er beschäftigt sich mit dem Thema wie hart eine Faust schlägt. Auch wenn Physik nicht mein Paradefach war – ja es ist Physik :-/ Da es sich bei einem Schlag (oder Tritt – wie bei meiner Sportart Taekwon-Do) um kinetische Energie T handelt, ist besonders die Geschwindigkeit v wichtig, da sie in der Formel (T=1/2mv2) zum Quadrat eingeht und damit wesentlicher als die Masse m ist.

Für die Kampfsportarten braucht man zwar auch Muskeln und Kondition, aber wesentlich ist die Schnellkraft, dann klappt es auch mit dem Kaminholz (siehe unten). 😉

Bruchtest

Bruchtest bei einer Taekwon-Do-Vorführung – oder wie bekomme ich das Kaminholz in die passende Größe 😉

 

Auch bei anderen Sportarten braucht man Physik. Ich habe mal zwei Beispiele zur Illustration herausgesucht:

Billiard – wo treffe ich mit welcher Geschwindigkeit um die Kugeln in die gewünschte Position zu befördern. Nicht so einfach.

Das zweite Beispiel ist Bowling. Für mich einfach nur so zum Spaß – und mit der Hoffnung, dass die Bowlingkugel auch dort ankommt wo sie hin soll. 😉 Aber im Video seht ihr wie man’s besser machen kann.

Sterne und Planeten – unendliches Weltall

Danke an Alexandra, die mich mit einem geteilten Video auf die Idee zum Beitrag gebracht hat. Seit ich Raumschiff Enterprise (Star Trek) gesehen habe, fasziniert mich die „Fahrt durch’s All“ – das Intro „Der Weltraum, unendliche Weiten…“ (hier findet ihr den genauen Wortlaut).

Bei dem aktuellen Video „fährt“ man Planten und Sterne der Größe nach ab. Gestartet wird mit unserem Mond – dann der Merkur bis hin zu VY Canis Majoris, dem größten bekannten Stern. Nun ja, was soll ich sagen, der Größenvergleich mit unserem Heimatplaneten Erde sieht wie eine Verunreinigung auf der Mattscheibe aus. 😉 Ich habe auf Youtube zwei Versionen gefunden. Die etwas längere ist von The Science Channel (2009, siehe unten), die kürzere hat Mylus erst vor kurzem veröffentlicht. Die „Kurzversion“ passt insofern gut zur Adventszeit, das sie feststellt: No, you are not the center of the universe!“

Wer jetzt Interesse hat sich das Universum einmal etwas länger anzuschauen – und dazu noch wirklich gut aufbereitete Informationen zu Sternen und Planeten zubekommen, dem kann ich das Planetarium in Erkrath empfehlen. Ich war dort einmal mit meinem Neffen in einer Vorführung für Kinder. Man sitzt bequem im Liegesessel und schaut in die Kuppel, wo die Sterne und Planten „vorbeifliegen“. Die Vorführung wird live begleitet – also Fragen stellen erlaubt 🙂 Es gibt verschiedene Veranstaltungen, so dass man je nach Alter (ab 4 Jahren aufwärts) das Passende heraussuchen kann. Hier findet ihr den aktuellen Terminkalender. Die Karten können auch vorbestellt werden. Ich finde, für die aktuelle Wetterlage ist das Stellarium Erkrath eine gute Idee.

Wer sich lieber persönlich die Sterne anschauen will: in Erkrath gibt es auch ein Observatorium. Der Verein Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl e.V. ist Träger beider Einrichtungen.

Krabbeltiere (Insekten, Spinnen etc.) als Proteinlieferant

Mir sind zufällig die NNI News [Lit. 1] in die Hände gefallen. Ein Artikel über Insekten (oder auch nicht) als mögliche Quelle für wertvolle Eiweiße hat zu meinem Entschluss geführt, dass ich mal ein Ründchen klugxxx (ihr wisst schon…). Besonders augenfällig an dem Artikel ist das große Bild einer großen Spinne. Zwar zieht das Foto die Aufmerksamkeit auf sich, aber zur Artikelüberschrift passt es dann nicht, da diese „Insekten als Proteinquellen“ lautet. Im Artikel geht es dann allerdings wieder um eine Studie mit Spinnen. Was denn nun? Spinnen oder Insekten?

Eine relativ einfache Möglichkeit zur Unterscheidung ist die Zahl der Beine. Insekten haben 6 Beine (= 3 Paare) und Spinnen 8 (= 4 Paare). Im Bild findet ihr eine schematische Darstellung.

Spinnen_Insekten_a

Sehr schematische Darstellung: Insekten vs. Spinnentiere

Immerhin gehören Insekten und Spinnen zu den Gliederfüßern (Arthropoda), die eine Reihe von essbaren Eiweißlieferanten bieten. Neben einer guten Auswahl an unterschiedlichsten Insekten und Spinnentieren (Arachnida – hierzu zählen neben den eigentlichen Spinnen z. B. auch Skorpione und Milben) findet man auch genießbare Tausendfüßer.

Der Tisch ist also reich gedeckt mit eiweißreichen Krabbeltieren, die in vielen Teilen der Welt tatsächlich die Speisekarte bereichern. Sie bieten durchaus einen Vorteil bei der Zucht und dem Platzbedarf. In Europa gehören sie jedoch zu den Ausnahmen oder Spezialitäten.

Ein Beispiel an das ich mich erinnere ist der „Milbenkäse“, bei dem Frischkäse mit Hilfe von Milben reift und die am Käse verbleibenden Milben zusätzliches Eiweiß liefern. 😉

Um dauerhaft die Ernährung zu mit Insekten, Spinnen & Co. zu bereichern, muss entweder der Ekelfaktor reduziert werden oder sie dienen in den Ländern als wertvolle Nahrung in denen sie ohnehin verzehrt werden. Bei Future Mag (Arte) [Link] gibt es hierzu einen interessanten Beitrag. Als eine Möglichkeit Insekten zu essen ohne, dass es „sichtbar“ ist, ist es die Insekten zu einem Mehl zu verarbeiten und in Plätzchen zu verbacken. Nun ja.

Markt_China_a

Gebackene/Frittierte Auswahl an Krabbeltierchen auf einem chinesischen Markt 🙂

Mein bisher exotischster Test war Qualle in Sojasauce. Schmeckt so ungefähr wie Blattgelatine in Sojasauce. Nicht schlimm, aber brauche ich nicht wieder. :-/ Ob ich mich an Insekten etc. wagen würde, wahrscheinlich eher nicht.

Aber wie in der vorgestellten Studie mit Spinnen (gemahlen) oder bei Future Mag mit Mehlwürmern (auch gemahlen und in Plätzchen eingebacken) gibt es Möglichkeiten das Eiweiß in eine – sagen wir – neutrale Form zu bringen. Plätzchen oder ein wie auch immer gearteter Fleischersatz aus dem Mehl… Ich bin wohl noch nicht soweit 😉

Hier findet ihr weitere Infos: (Viel Spaß beim Videos anschauen – – – )

Future Mag von Arte: YoutubeWebsite

Wie man eine gemischte Tüte Krabbeltiere verspeist (Max Wiens) oder alternativ Spinnen in Kambodscha.

Artikel gibt es bei SWR2 und SWR 1000 Antworten sowie lifeline oder dem Audi-Blog.

Dies ist nur eine kleine Auswahl. Wenn man nach der Anzahl der Beiträge zum Thema „Proteine aus Gliederfüßern“ geht, scheinen die „neuen“ Nahrungsmittel ja doch irgendwie vor der Tür zu stehen…

Literatur:

[1] NNI News, Nr. 2/2014 (Nestlé Nutrition Institute)