Tipp: Die Studie „Small World of Words“

Mein Tipp heute ist die Studie „Small World of Words“. Es handelt sich bei der Studie um ein internationales Projekt der katholischen Universität Leuven, dass bereits 2003 gestartet wurde. Das Ziel des Projektes ist es herauszufinden, wie Wörter im Gedächtnis abgelegt werden. Mittlerweile ist das Projekt auf die folgenden Sprachen „angewachsen“:
Englisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Rio-de-la-Plata Spanisch, Japanisch, Vietnamesisch, Chinesisch (Kantonesisch). Die KU Leuven arbeitet dazu mit verschiedenen Institutionen in dem jeweiligen Sprachraum zusammen. Für das Projekt in deutscher Sprache sind das das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, die Universität Tübingen und die Universität Basel.

Als Vorstellung für das mentale Lexikon dient eine Bibliothek: Die Bücher sind dort in der Regel nicht nur alphabetisch geordnet, sondern auch nach Fachbereichen sortiert und verschlagwortet. Der Aufbau dieser mentalen Bibliothek soll mit Hilfe eines Online-Assioziationsspiels untersucht werden.

Da ich – bekannterweise – sehr an derartigen Dingen interessiert bin (Assoziation: neugierig 😉 ), habe ich das Spiel direkt getestet :-D. Der Link ist hier. Und es werden weiterhin Teilnehmer gesucht. Also wer nach meiner Beschreibung auch mitmachen will: nur zu.

Auf der Startseite wird kurz erklärt, worum es geht. Man bekommt 18 Worte „serviert“, zu denen jeweils die ersten 3 Begriffe, die einem einfallen, ergänzt werden sollen.
Dann findet man noch die beteiligten Institutionen/Universitäten sowie in der Fußzeile die Links zu den anderen Sprachen.

Nachdem man die Teilnahme bestätigt hat, werden die Fragen nach denen später ausgewertet werden soll gestellt: Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Muttersprache (Deutschland, Österreich, Schweiz… – da sich der Sprachgebrauch je nach Gebiet durchaus unterscheidet).

Was mich interessieren würde, wie geht man mit persönlichen Assoziationen um? (Ich werde das hier mal möglichst neutral formulieren…) Wenn jemand z. B. bei Drache an Person XY denkt oder bei Löwe an Gebrüll und Person AB. Ob das dann Streichergebnisse sind? Auf jeden Fall werde ich weiter am Ball bleiben und nach den Ergebnissen Ausschau halten.

Da die Studie für andere Sprachen (Englisch, Niederländisch) schon länger läuft, gibt dort auch schon Ergebnisse, die man sich hier anschauen kann. Auf dieser Seite besteht die Möglichkeit sich über Visualisierungen anzeigen zu lassen mit welchen Begriffen ein anderer z. B. „dog“ verknüpft wurde. Weiterhin gibt es auch hier die Verlinkung zu den Wortassoziationsspielen aller untersuchter Sprachen.

Zum Abschluss noch meine persönliche Visualisierung für die Wortablage 😉

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Veröffentlicht am November 16, 2014 in TIPPS + TERMINE und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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